
Geschichte der Rheinischen Esels
Die Geschichte der Rheinischen Esels von der Bahntrasse zum Radweg.
Die Bahntrasse
Die Bahnstrecke von Langendreer nach Löttringhausen wurde 1880 von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Die Strecke war primär für den Güterverkehr vorgesehen, wurde aber auch von Personen auf dem Weg zur Arbeit und insbesondere von Marktfrauen auf dem Weg zu umliegenden Märkten genutzt. Die Frauen waren häufig mit Körben voll Obst und Gemüse, Eierkisten, oft auch Hühnern und Stallhasen bepackt – daher die volkstümliche Bezeichnung Rheinischer Esel.
Am 30. November 1982 wurde die östliche Teilstrecke zwischen Löttringhausen und Witten Ost stillgelegt. Der Güterverkehr zwischen Witten-Stockum und Witten Ost wurde am 31. Dezember 2001 und auf dem letzten genutzten Teilstück zwischen Witten-Stockum und Bochum-Langendreer am 31. Dezember 2004 wegen baulicher Mängel eingestellt und die Strecke bis Anfang 2006 zurückgebaut.
Radweg Rheinischer Esel
Bereits in den Jahren 1988 bis 1990 wurde der östliche Teil der Strecke zwischen Dortmund und Witten zum Rad- und Wanderweg umgebaut. In den Jahren 2011 und 2012 wurde der westliche Teil von Witten bis Langendreer zum Rad- und Wanderweg ausgebaut. Dieser Teil wurde durchgehend asphaltiert, während der östliche Teil über eine wassergebundene Oberfläche verfügte. Ein wichtiger Lückenschluss war der Bau der spektakulären Schrägseilbrücke über die Pferdebachstraße in Witten, die am 3. Juni 2023 eröffnet wurde.







